Naturheilpraxis Renate Strohm: Heilpraktikerin in Kiel
Kinesiologie nach Dr. Klinghardt in Schleswig-Holstein

Mentalfeld-Techniken nach Dr. Klinghardt


Dr. med. Dietrich Klinghardt - Mentalfeld-Techniken I - Seminar 2012 - Sehprobe 7 Min.


Eine Form der Klopfakupressur

Bei den Mentalfald-Techniken nach Dr. Klinghardt handelt es sich um eine Form der Klopfakupressur, bei der bedeutende Akupunkturpunkte beklopft werden. Die Techniken werden bei körperlichen und seelischen Beschwerden eingesetzt.
Vor dem Beklopfen wird in einem gemeinsamen Gespräch genauer auf die Beschwerde eingegangen. Daraus ergeben sich dann themenbezogene Sätze, die während des Beklopfens gesprochen werden. Die Sätze dienen der Selbstannahme und der Selbstakzeptanz, gerade auch in Bezug auf das Krankheitssymptom oder die Emotion, die man eigentlich am liebsten los werden möchte.




Das Mentale Feld

Die Auffassung, dass wir von einem energetischen Feld umgeben sind, in dem sich Energien in bestimmten Bahnen ordnen, ist nicht nur den Chinesen eigen. Manche Menschen sprechen von einer Aura, die uns umgibt, andere von einem Biophotonenfeld, das dadurch zustande kommt, das unsere Körperzellen Licht abstrahlen.
Dr. Klinghardt hat den Ausdruck "Mentalfeld" geprägt, bzw. aus dem Amerikanischen übernommen. Er hat in seiner jahrzehntelangen Arbeit mit Patienten die Erfahrung gemacht, dass das energetische Feld, das uns umgibt, abhängig ist von unserer mentalen Aktivität, d.h., von der Art wie wir denken und fühlen. Unsere Gedanken und inneren Einstellungen, auch Glaubensmuster genannt, haben ja einen Einfluss auf unsere Gefühle.
Auch Teile unseres Erinnerungsvermögens sind nach Dr. Klinghardt im Mentalfeld angesiedelt.




Wenn wir ein Trauma erlebt haben und etwas seelisch nicht verarbeiten konnten, wird es oft verdrängt, es kommt zu einem Mentalfeldabriss. Durch die Technik des Beklopfens von Akupunkturpunkten und das gleichzeitige Ansprechen des "sensiblen Themas" ist es möglich, dass Gefühle wieder empfunden werden können, die vorher, weil sie so unangenehm waren, vom Unbewussten automatisch verdrängt worden sind. Es ist häufig der Fall, dass unliebsame Gefühle zunächst einmal stärker werden beim Beklopfen, bevor sie nachlassen.
Der Mentalfeldabriss kann heilen und das Mentale Feld wird durch diese Therapie wieder an die betreffende Person angeknüpft.
Dabei werden auch Farbbrillen und Augenbewegungen benutzt, weil diese im Gehirn Schaltstellen aktivieren, die mit bestimmten Erinnerungen verknüpft sind.


Dr. med. Dietrich Klinghardt - Mentalfeld-Techniken II - Seminar 2012 - Sehprobe 6 Min.


Beispiel: Patient mit Rückenschmerzen

Ein 38 jähriger Patient hat Rückenschmerzen, die wir zunächst beklopfen.
Er merkt, dass er sich danach emotional nicht gut fühlt. Wir beklopfen daraufhin dieses diffuse Gefühl des Unwohlseins und er spürt danach, dass dieses Gefühl Ähnlichkeit mit einem Schock-Gefühl hat und mit dem Gefühl, verletzt worden zu sein.

Plötzlich spricht er darüber, dass seine Partnerin ihn ganz unerwartet verlassen hat.
Er ist beruflich ziemlich eingespannt und hat sich daher in seinem Alltag bisher gar nicht soviel Zeit genommen, um die Trennung zu verarbeiten.

Wir klopfen den Satz: "Ich entscheide mich, meine Gefühle in Bezug auf meine Partnerin, die mich verlassen hat, zuzulassen."
Zunächst nimmt danach das Gefühl des Verletzt-worden-Seins noch zu, aber mit der Zeit merkt der Patient, dass seine Rückenschmerzen nachlassen, nachdem er sich seine Gefühle eingestehen kann.



Beispiel: Patientin mit schmerzendem Handgelenk

Eine ca. 50 jährige Patientin hat Schmerzen im Handgelenk.
Beim Beklopfen zum Thema: Schmerz im Handgelenk, steigt das Gefühl der Traurigkeit in ihr hoch.


Jetzt wird das Gefühl "Traurigkeit" beklopft.

Auf einmal wird der Patientin der Grund für ihre Traurigkeit klar:
sie hat jahrelang viel für ihre Familie, die Kinder, den Ehemann, die Eltern getan, wobei sie ihre eigenen Wünsche oft zurückgestellt hat. Jetzt, wo ihr das bewusst geworden ist, kann sie sich dafür entscheiden, sich für ihre eigenen Ziele und Wünsche einzusetzen.

Wir klopfen den Satz: "Ich darf mir im Leben etwas nehmen."
Es macht Sinn, das die Hände schmerzen, wenn wir es uns aus irgendeinem Grund versagen, dass zu tun, was uns gut tut.

Die Patientin brauchte noch eine Zeitlang Unterstützung darin, etwas für sich selbst zu tun. Sie hatte es sehr verinnerlicht, immer zuerst für die anderen da zu sein.
Mit der Zeit gelang es ihr jedoch und die Schmerzen ließen nach.